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Noch

Tage bis zur Kirwa 2020!

Leierkasten

Heit danz mer unsern Betzn aus
mit seiner weißn Wolln
des Madla wo net danzen koh
des is a alde Dolln.

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DA IST DAS DING!!!

Dies waren die ersten Worte der Kirwaboum als sie zum ersten Mal in der Geschichte des Gaudispiels „Kirwaboum Großbellhofen gegen Spezialeinheit Großbellhofen“ den Pott in ihren Händen hielten.

Geschehen ist dies eine Woche vor der Kirwa 2011. Somit konnten die Kirwaboum ohne Ausfälle rechnen. Lediglich die Spezialeinheit musste auf den einen oder anderen Mann verzichten. Diese ersetzen sie allerdings mit vielen Überraschungsspielern. So schnürten Reinhard Schuster, Armin König und Alfred Biemann für die Spezialeinheit ihre, zum teil neu gekauften, Schuhe.

Die Ausgangslage war klar. Der Rekordmeister, mit zwei Titeln in Serie, wollte sich mit dem Hattrick den Pokal auf ewig sichern. Und die Boum wollten endlich ihren ersten Sieg über die Spezialeinheit verbuchen. All dies begann schon einige Wochen zuvor als man auf dem Sportgelände Großbellhofen zwei Trainingseinheiten absolvierte. Das System wurde verfeinert und so manch einer überraschte mit neu entdeckten Fähigkeiten.

Am Spieltag selbst trat man nun mit breiter Brust vor den Rekordmeister. Als um 16 Uhr die Pfeife von Schiedsrichter Gerd Karl ertönte begann das Match. Gleich zu Anfang des Spiels, sicherten die Boum durch Ballbesitz das Spiel. Man merkte, dass sie über die Jahre gereift waren und dass die Spezialeinheit unter den Ausfällen litt. So dauerte es nur 9 Minuten bis zum ersten Mal der Torschrei über den Platz tönte! Nach einem klasse Doppelpass zwischen den beiden zentralen Mittelfeldspielern Menßen und Albert war es schließlich Menßen der frei vor dem Gehäuse der Spezialeinheit zum Abschluss kam. In Folge der Führung spielten die Boum weiter nach vorne ohne dabei die Abwehr zu sehr zu entblößen. Viele Chancen fanden ihr Ende in den Händen von Torhüter Sommerer oder in der Abwehr der Spezis. Doch in der 25. Spielminute konnte wieder ein Tor gefeiert werden. Nach einer Flanke von Philipp Steger stand Matze Lorenz frei und versenkte das Leder Volley im Netz. Dieses 2:0 brachte die Spezialeinheit dazu mehr für die Offensive zutun. Ihre Angriffe auf das Tor von Michi König blieben jedoch meist an Abwehrspielerin Isi Sommerer und Joachim Rauh hängen. Kurz vor der Pause dann ein schwerer Abwehrfehler der Spezialeinheit. Sie bekamen den Ball nicht aus den 16er und Tobias Albert lies sich nicht lange bitten und erzielte im Alleingang das 3:0.

Eine Spannende erste Halbzeit vor großer Kulisse ging zu Ende. Die einen gingen Munter vom Feld die anderen hatten sichtlich zu knabbern. In der Pause wechselte Denise Sommerer als Unterstützung für die Spezialeinheit die Seiten.

Auch in der zweiten Hälfte das gewohnte Bild. Die hungrigen Boum griffen weiter an und der Rekordmeister versuchte nach Möglichkeiten zu kontern. Das Tempo nahm langsam ab jedoch gab es noch einige Chancen zu verbuchen und zwar auf beiden Seiten. Robert Weinmann scheiterte in der 46. Minute an Schlussmann König. Nur zwei Minuten später auf der Gegenseite verhinderte Gerald Sommerer einen weiteren Treffer von Matthias Lorenz. TOR FÜR DIE BOUM hieß es in der 49. Minute wieder. Doppelpass von Britting und Steger der spielt quer auf Alexander Lorenz. Eine gefühlvolle Flanke in die Mitte und dort stand Prinzi Albert genau richtig. Er wuchtete den Ball per Kopf zum 4:0. In der 50. Minute ein kurzer Schock für alle. Nach einer klasse Abwehraktion knickte Isi Sommerer im Rasen um. Nach kurzer Behandlungspause wurde sie Ausgewechselt und durch BOMBER MICHL OTZMANN ersetzt. Plötzlich schlug es erneut ein. Doch diesmal zappelte der Ball im Netz der Boum. Die Spezialeinheit wollte sich in diesem Spiel nicht so einfach geschlagen geben und zeigte in einer Szene genau warum sie Rekordmeister sind. Eine super Kombination mit mehreren Stationen vollendete Christopher Franz zum 1:4. Allerdings sollte das nicht das letzte Tor in der Begegnung werden. Folgende Geschehnisse spielten sich am 24.7.2011 zwischen 17:15 Uhr und 17:16 ab. Ein Klärungsversuch von Markus Weber in der Abwehr der Spezialeinheit bekam Philipp Steger ins Gesicht. Von dort aus prallte der Ball halbrechts in den 16er. Und dort stand wie durch Geisterhand die Kirwalegende selbst. Der von nun an besser bekannt unter den Namen BOMBER MICHL OTZMANN blickte seinem Schicksal in die Augen. Er wusste genau es wird sein letztes Spiel für die Boum sein und ein besseres Geschenk von ihm gab es nicht als diesen Ball Volley aus der Luft zu nehmen und ihm im langen Eck zu versenken. Mir fehlen die Worte um es noch genauer zu Beschreiben. Es stand 5:1! Endstand! SIEG gegen die unbesiegten. Man hatte es Tatsächlich geschafft! Man hatte die Spezialeinheit geschlagen. Die Anschließende Siegerehrung sowie alle Bilder zur Begegnung siehe unten.

Spielbericht von Maximilian Sommerer

 

Aufstellung Kirwaboum:

Tor: Michael König
Abwehr: Markus Britting, Isi Sommerer, Julian Zinner, Max Huber
Mittelfeld: Matthias Menßen, Tobias Albert, Philipp Steger, Max Sommerer
Angriff: Matthias Lorenz, Alexander Lorenz
Bank: Joachim Rauh, Denise Sommerer, BOMBER MICHL OTZMANN

Aufstellung Spezialeinheit:

Tor: Gerald Sommerer
Abwehr: Ewald Menßen, Herbert Weber, Markus Weber, Reinhard Schuster
Mittelfeld: Robert Weinmann, Reinhold Steger, Christian Ripper, Christopher Franz
Angriff: Johannes Roth, Alfred Biemann
Bank: Denise Sommerer, Armin König 

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